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Cremiges Rosenkohl-Maronen-Gratin mit Nuss-Crunch

Dieses winterliche Rezept für cremiges Rosenkohl-Maronen-Gratin ist neulich Nacht entstanden. Der Mond schien durch die Schlafzimmergardinen und alles wirkte auf einmal unglaublich freundlich. Meine Schlaflosigkeit ist gerade hartnäckig, doch ich rege mich schon gar nicht mehr über sie auf. Anfangs war ich noch sehr genervt davon, doch momentan herrscht eine Art Waffenstillstand. Ich bin sicher, die Schlaflosigkeit wird auch wieder verschwinden.

Und wo ich schon einmal wach war, habe ich überlegt, was ich am nächsten Tag kochen könnte. Ich bin unseren Kühlschrankinhalt im Geiste durchgegangen und mir fiel ein, dass sich darin Rosenkohl und Maronen befanden. Zwei meiner Lieblingszutaten, die ich im Winter so gut wie immer im Haus habe.

Cremiges Rosenkohl-Maronen-Gratin

Während ich wach lag, reihte sich gedanklich Zutat an Zutat aneinander. Ich ging Schritt für Schritt durch und wusste, dass dieses Gericht klasse werden würde. So war es dann auch tatsächlich.

Die Umsetzung klappte genauso, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Da ich das Gericht im Kopf ja schon „gekocht° hatte, war jeder Schritt und jeder Handgriff klar. Zubereitet war das Rosenkohl-Maronen-Gratin in nicht viel mehr als einer halben Stunde. Also ein leckeres und auch noch schnelles Gericht. Ich bin begeistert. Wenn Schlafmangel so etwas hervorbringt, nehme ich gern solche Nächte in Kauf.

Dass Rosenkohl und Maronen ein super Team sind, wisst ihr bestimmt längst. Der herbe Rosenkohl passt perfekt zu den süßlichen Maronen. Und überbacken mit einer leicht säuerlichen Cashew-Jogurt-Soße schmecken beide doppelt so gut. Wer Kohl normalerweise nicht so gut verträgt, den wird es freuen, dass Rosenkohl zu den bekömmlichsten Kohlsorten gehört. Wer Kohl gern auf den Speiseplan setzen möchte, jedoch schlechte Erfahrungen mit Bauchzwicken und Verdauungsproblemen nach Kohlgenuss gemacht hat, sollte vielleicht dem Rosenkohl eine Chance geben.

Rosenkohl hat von Oktober bis ungefähr Februar Saison. Er wird dabei im Lauf der Zeit immer milder – vor dem ersten Frost enthält er mehr Bitterstoffe, danach schmeckt er durch den steigenden Zuckergehalt weniger herb. Doch selbst dann enthält er noch immer jede Menge von den gesunden Bitterstoffen, die in unserer Ernährung oft fehlen. Man sagt Bitterstoffen nach, dass sie die Verdauung anregen und die Magensäureproduktion normalisieren.

Cremiges Rosenkohl-Maronen-Gratin

Dieses Rosenkohl-Maronen-Gratin eignet sich solo als kleine Hauptspeise. Für den etwas größeren Hunger empfehle ich euch, dazu Kartoffeln oder auch Nudeln zu servieren. Auch ein Salat, zum Beispiel Feldsalat, ist eine gute Begleitung.

Cremiges Rosenkohl-Maronen-Gratin

Vorbereitung: 20 Minuten
Backzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 35 Minuten
Portionen: 2 Personen (Gratinform 21 x 27 cm)

Zutaten

  • 400 g Rosenkohl
  • 200 g vorgegarte Maronen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 EL Kokosöl
  • 80 g Cashewkerne (für 2 Stunden in Wasser eingeweicht und abgetropft)
  • 100 g Sojajogurt (alternativ: Mandeljogurt)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Meersalz
  • 2 Messerspitzen gemahlene Muskatnuss
  • etwas frisch gemahlener, weißer Pfeffer
  • 15 g glutenfreie Haferflocken
  • 20 g Haselnusskerne
  • 1 EL Hefeflocken

So geht es

  • Die eingeweichten und abgegossenen Cashewkerne mit Sojajogurt oder Mandeljogurt, Wasser und Zitronensaft im Mixer zu einer geschmeidigen Creme mixen. Die Creme bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.
  • Den Backofen auf 200° C Umluft vorheizen.
  • Den Rosenkohl putzen und halbieren. Die Zwiebel schälen und feinwürfeln. In einer Pfanne das Kokosöl schmelzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze darin drei bis vier Minuten anschwitzen. Den Rosenkohl dazu geben und ungefähr zehn Minuten schmoren, bis er etwas gebräunt ist. Dann die vorgegarten Maronen und die Cashewcreme unterrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und frisch gemahlener Muskatnuss abschmecken.
  • Die Gemüsemischung in eine Gratin- oder flache Auflaufform geben (ca. 21 x 27 cm). Für den Nuss-Crunch die Haferflocken im Mixer oder Food Processor fein mahlen. Die Haselnüsse dazu geben und kurz pulsierend mixen, damit noch kleine Nussstücke erhalten bleiben. Zu guter Letzt die Hefeflocken unterrühren. Den Hafer-Nuss-Crunch auf dem Gratin verteilen.
  • Die Auflaufform in den Backofen schieben und das Gratin 15 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Dieser Beitrag hat 16 Kommentare

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    Ela

    Mhhhm, das sieht aber köstlich aus! Ich liebe Rosenkohl im Winter 🙂
    Liebe Grüße,
    Ela

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    Lea Green

    Süße, das sieht extreeeemst lecker aus! Das Foto ist auch wunderschön geworden <3 zuwink Lea

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    Kirschbiene

    Huhu Ela,
    vielen Dank :-). Wenn du Rosenkohl magst, wirst du dieses Rezept bestimmt lieben ;-).
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Kirschbiene

    Huhu Lea,
    daaaanke :-). Ich freue mich über deinen Besuch und dass dir das Rezept gefällt! Ist zurzeit eines meiner liebsten Rezepte, weil es so easypeasy und lecker zugleich ist.
    Sei ganz lieb gegrüßt :-),
    Bianca
    Bianca

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    Krisi

    Hallo Bianca. Mhhh das klingt sooo gut, eine ganz wunderbare Idee. Muss ich unbedingt probieren. Mein Freund mag leider kein Rosenkohl, aber dann hat es schon mehr Auflauf für mich Muahahha (das sollte so Fieslings – Lache sein, hihi;))
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    Kirschbiene

    Huhu Krisi,
    deine Fieslingslache ist wirklich seeehr fies ;-). In dem Fall Glück für dich, dass dein Freund keinen Rosenkohl mag – mein Mann isst supergern Rosenkohl. Da blieb dann in dem Fall eher wenig für mich übrig ;-).
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Anonym

    Das Rezept sieht super lecker aus und ich plane es morgen nachzukochen. Vermutlich eine blöde Frage, aber spricht irgend etwas dagegen die Cashews länger einzuweichen? Dann könnte ich sie ins Wasser legen bevor ich zur Arbeit gehe und abends direkt loskochen.
    Danke und Gruß,
    Stephan

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    Kirschbiene

    Huhu Stephan,
    freut mich, dass du das Rezept nachkochen möchtest :-). Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, die Cashews auch länger als die genannten 2-4 Stunden einzuweichen. Diese Zahl ist eher eine "Mindestanforderung" und bei den Cashewkernen erfreulich kurz. Auch bei mir landen die Cashewkerne schon mal länger im Wasser, wenn es zeitlich nicht anders passt. Viel Erfolg mit dem Rezept und guten Hunger :-)!
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Fabienne

    Hallo Bianca, stimmen die Mengenangaben von Joghurt und Wasser? Bei mir ist das zu flüssig geworden. Liebe Grüße Fabienne

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    Stevland

    Hallo Bianca
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Sitze gerade pappsatt auf der Couch. Tolles Rezept, hat super geklappt und werde ich mit Sicherheit noch mal kochen. Und auch die Menge ist ideal, werde morgen die zweite Portion bei der Arbeit essen und die Kollegen werden mal wieder neidisch sein.
    Liebe Grüße und ich freue mich auf weitere Rezepte
    Stephan

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    Kirschbiene

    Huhu Fabienne,
    das ist schade, dass die Soße bei dir (zu) flüssig geworden ist. Ich habe das Rezept ein paar Mal getestet und die Mengenangaben sind absolut richtig so. Vielleicht eine doofe Frage, aber an die Cashewkerne in der Soße hast du gedacht (weil du nur von Jogurt und Wasser geschrieben hast)? Sobald die Soße mit dem heißen Gemüse vermengt wird, beginnt sie bereits zu stocken und dick zu werden – so dass kein Einköcheln nötig ist. Und im Ofen wird die Masse dann noch einen Tick fester. Ich würde mich wirklich freuen, wenn wir dem Rätsel auf die Spur kommen, woran es gelegen hat :-)!
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Kirschbiene

    Stephan, vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich total, dass dir das Gratin geschmeckt hat. Hehe, und Kollegen neidisch machen gefällt mir ;-)!
    Noch einen schönen Abend und liebe Grüße
    Bianca

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    Elisabeth

    Liebe Bianca,
    das klingt umwerfend gut! Rosenkohl und Maronen gehren zu meinen absoluten Winterfavoriten! Muss ich unbedingt bald nachkochen und hoffe, ganz egoistisch, auf noch viele schlaflos-produktive Nächte deinerseits 😉
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

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    Kirschbiene

    Huhu Elisabeth,
    danke :-). Wenn du Rosenkohl und Maronen auch so liebst – dann ist dieses Rezept perfekt für dich! Ich werde deine Maronencreme übrigens demnächst mal testen, ich esse Maronen sonst nur in herzhaften Gerichten und bin total gespannt auf dein süßes Rezept.
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Elisabeth

    Liebe Bianca,
    es hat doch etwas länger gedauert, aber heute habe ich dein herrliches Gratin endlich nachgekocht. Sowohl der Mann als auch ich sind begeistert <3 Das wird es jetzt möglicherweise jede Woche geben, solange wir noch Rosenkohl ergattern können! 😀
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

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    Kirschbiene

    Huhu Elisabeth,
    hach, dein Kommentar freut mich :-). Toll, dass ich mit dem Rezept euren Geschmack getroffen habe. Ja, die Rosenkohl-Saison will ausgenutzt werden ;-)!
    Liebe Grüße
    Bianca

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