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Glutenfreie Kichererbsen-Socca mit Rucola

Diese Kichererbsen-Socca ist das perfekte Essen, wenn es schnell gehen soll und ihr trotzdem etwas „Gescheites“ auf dem Teller haben möchtet. Auf Instagram habe ich euch das Rezept zu dieser Kichererbsen-Socca vor einer kleinen Ewigkeit schon gezeigt. Auf den Blog hat es das Rezept bisher noch nicht geschafft. Hiermit erledigt. Glutenfreie Kichererbsen-Socca ist nämlich eines meiner aktuellen Lieblingsrezepte, das wunderbar in meine momentan unaufgeregte, unkreative, entspannte Essphase passt.

Eine Socca ist im Grunde nichts weiter als eine Art Kichererbsenfladen. Auch bekannt unter so wohlklingenden Namen wie Farinata, Cade oder Cecina. Gemeint ist aber jedes Mal ein einfacher Pfannkuchen aus gerade einmal einer Handvoll Zutaten wie Kicherbsenmehl, Olivenöl und Wasser. Diese Spezialität aus dem Mittelmeerraum wird eigentlich bei sehr hohen Temperaturen im Pizzaofen schön kross und gold-gelb gebacken. Doch im heimischen Backofen funktioniert die Zubereitung ebenfalls, wobei die Socca sicherlich nicht ganz so authentisch wird – doch ungemein lecker ist auch diese Variante. Und vor allem so herrlich alltagstauglich.

Bevor ich euch das Rezept zeige, möchte ich euch noch kurz die Hauptzutat, Kichererbsenmehl, näher vorstellen. Ich verwende es gern, weil es glutenfrei ist. Doch dieses Mehl hat noch mehr zu bieten. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Kichererbsenmehl:

  • mit einem Gehalt von 20 Prozent reich an Eiweiß ist?
  • zahlreiche Spurenelemente in großer Menge enthält, darunter unter anderem Zink, Eisen und Mangan?
  • durch seinen hohen Ballaststoffgehalt zur gesunden Verdauung beiträgt?
  • aufgrund seines hohen Quell- und Bindevermögens ein ideales Bindemittel in veganen Backwaren ist?

Im Original wird eine Socca ohne Belag gegessen, ein bisschen frischer Pfeffer hier, ein paar Tropfen gutes Olivenöl dort. Fertig ist der Genuss. Doch wenn ihr Lust auf „mehr“ habt: Glutenfreie Kichererbsen-Socca könnt ihr mit verschiedenen, leckeren Zutaten belegen. Auf diese Weise wird sie abwechslungsreicher und ihr könnt ihren Nährwert erhöhen. Meine Lieblingskombi für den Belag besteht aus Bergen von frischem Rucola und fein aufgeschnittener Avocado. Doch auch Cocktailtomaten oder in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln machen sich gut. Zu guter Letzt beträufele ich das Ganze mit etwas Lein- oder Olivenöl, gebe frisch gemahlenen Pfeffer dazu – und schwelge. Freue mich, im Handumdrehen ein herzhaftes, gesundes Essen zubereitet zu haben. Irgendwie lässt sich dieses entspannte Küchengeschehen gerade gut aushalten.

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Je nachdem, wie groß eure Springform ist, wird die Socca etwas dünner oder dicker sein. Die besten Erfahrungen habe ich bei dieser Teigmenge mit einer Springform mit einem Durchmesser von 26 cm gemacht – dann wird die Socca eher flach und leicht knusprig.

Glutenfreie Kichererbsen-Socca mit Rucola

Vorbereitung: 5 Minuten
Backzeit: 14 Minuten
Gesamtzeit: 19 Minuten
Portionen: 2 Personen

Zutaten

  • 150 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Meersalz
  • etwas frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 225 ml Wasser
  • 1 Avocado
  • 1 kleiner Bund Rucola
  • etwas Olivenöl zum Beträufeln

So geht es

  • Den Backofen auf 225° C Umluft vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier belegen.
  • Das Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben und mit getrocknetem Thymian, Salz und etwas Pfeffer vermengen. Dann das Olivenöl und Wasser hinzugießen und alle Zutaten mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig in die Springform gießen und mit einem Spatel glattstreichen. Die Form in den Ofen schieben und bei Umluft 14 Minuten backen.
  • Während die Socca im Ofen ist, den Rucola waschen und trockenschleudern. Die Avocado schälen und in Scheiben schneiden.
  • Die Socca nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und zwei bis drei Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und vorsichtig auf einen großen Teller stürzen. Die Socca mit Rucola und Avocadoscheiben belegen, mit etwas Olivenöl beträufeln und nach Belieben noch etwas frischen Pfeffer darüber mahlen.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

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    Missy Cookie

    Mhhhh das klingt ganz nach meinem Geschmack und weil ich im Moment so ähnlich unterwegs bin wie du (hauptsächlich Gemüse Bowls mit wechselndem Getreide), ist das Rezept mal notiert und wird ganz bald versucht.

    Liebst,
    Ulrike

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    So simpel und doch so lecker. Ich freue mich sehr über dieses Rezept und v.a. auch darüber, dass ich hier wieder so viel Erfrischendes von Dir lese, liebe Bianca.
    Ich verstehe Deine "faule" Phase sehr gut, aber ich vermisse Deine leckeren Kreationen. Aber es muss ja tatsächlich nicht immer alles neu sein, so stöbert man wenigstens mal wieder im tollen Archiv. Das sollte ich in meinem eigenen auch tun, denn ich weiß selbst schon nicht mehr, was ich vor 1 oder 2 Jahren kreiert habe (geschweige denn habe ich es wiederholt).

    Liebste Grüße
    Brigitte

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    Ela

    Das sieht superlecker aus! Ich habe Socca in Nizza gegessen und fand es toll. Mir sind einfache Alltagsgerichte oft die Liebsten, gern mehr davon! 🙂
    Liebe Grüße,
    Ela

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    Kirschbiene

    Huhu Ulrike,
    Willkommen im Club, liebe Bowl-Schwester ;-). Gemüsebowls sind ja auch einfach etwas Fantastisches, die könnte ich momentan täglich essen. Freut mich, dass dir dieses Nicht-Bowl-Rezept gefällt – Socca könnte ich nämlich auch fast täglich essen :-).
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Kirschbiene

    Huhu Brigitte,
    keine Sorge, irgendwann wird mich sicherlich die Muse wieder küssen und dann werde ich mich kreativ austoben ;-). Ich kann dir übrigens nur zustimmen – es ist toll, ab und zu mal im Archiv zu stöbern. So bin ich neulich auf ältere Kuchenrezepte von mir gestoßen, die ich dann kurzerhand glutenfrei ausprobiert habe. Du siehst, sooo unkreativ bin ich dann doch nicht, hehe :-). Und ich schaue auch total gern bei anderen im Archiv nach – oft findet man da tolle Rezepte (so wie bei dir)!
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Kirschbiene

    Huhu Ela,
    oh wie toll, dann hast du ja schon mal eine ganz originalgetreue Socca probiert :-). Es freut mich, dass du einfache Alltagsgerichte gern magst – oft denkt man, die sind nicht "blogwürdig", weil sie eben zu einfach sind. Doch bei anderen mag ich die simplen Rezepte ebenfalls mit am liebsten. Daher werde ich mal zusehen, dass ich künftig öfter "Einfaches" poste :-).
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Krisi

    Hihi, ich kenne diese Phasen auch..Deswegen probiere ich immer in kreativen Phasen mehr zu kochen und backen, damit ich einen kleinen Vorrat auf meinem PC hab, aber das klappt auch nicht immer;)
    Socca kannte ich bisher noch nicht und freue mich deswegen wieder etwas neues kennengelernt zu haben. Der letzte Anstoss jetzt endlich mal Kichererbsenmehl zu kaufen=) Sieht nämlich sehr lecker aus. Ich werde es wohl auch eher in deiner Version essen, so ganz ohne nichts ist wahrscheinlich etwas trostlos;)
    Liebe Grüsse,
    krisi

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    Jenni

    Liebe Bianca,

    wie schön, wieder mehr von dir zu lesen! 🙂

    Das mit den unkreativen Phasen kenne ich auch sehr gut – und habe das große Glück, dass ich aufgrund meines breiter aufgestellten Themas auch immer irgendwie dann was zu schreiben habe, wenn es in der Küche gerade nicht so funkensprühend rundläuft. 😉

    Aber ich finde es auf der anderen Seite auch gar nicht so dramatisch, dass du dir ab und zu ein bisschen Pause nimmst, im Gegenteil. Ich bewundere gerade das an dir: diese Entspanntheit und Ruhe, die deine Tätigkeit ausstrahlt. Das ist eine tolle Eigenschaft, wirklich.

    So etwas Ähnliches wie diese Socca habe ich auch des Öfteren schon gemacht (ich bin ja total der Fan von Kichererbsenmehl), kannte bisher allerdings den Namen noch gar nicht. Wieder etwas gelernt! 😀

    Liebe kreative Grüße!
    Jenni

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    Kirschbiene

    Huhu Krisi,
    Vorarbeiten ist natürlich clever, um immer genug Content für den Blog zu haben ;-). Klappt bei mir nur nie.
    Mit Kichererbsenmehl kannst du nichts falsch machen. Es ist total vielseitig, ich verwende es auch gern – mit anderen Mehlsorten gemischt – in süßen Backwaren, z. B. in Pancakes. Und in einer Socca darf es dann die (leckere) Hauptrolle spielen :-).
    Liebe Grüße
    Bianca

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    Kirschbiene

    Huhu Jenni,
    ja, ich genieße diese "unkreativen" Phasen hin und wieder sehr – einfach auf Bewährtes zurückgreifen, Lieblingsrezepte rauf und runter kochen. Das hat etwas sehr Ruhiges und Entspanntes für mich :-). Danke für dein liebes Feedback!

    Kichererbsenmehl ist toll, nicht wahr? Ich verwende es irgendwie ständig ;-).

    Liebe Grüße in deine Kreativstube,
    Bianca

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