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Knollensellerie-Salat mit Senf-Mayo-Dressing

Knollensellerie also. Als Hauptzutat. Jetzt wirklich? Ja. Wirklich. Früher ist mir zu Knollensellerie wenig eingefallen und ich hätte ihn höchstens als notwendigen, wenn auch wenig spannendenden Bestandteil von Suppengrün betrachtet. Mögliche Skepsis an dieser Stelle kann ich verstehen. Schön sind sie zudem auch nicht, diese Knollen. Und angenehm in der Verarbeitung auch nicht gerade. Die harte Schale macht Knollensellerie zu einem wenig zugänglichen Gemüse. Es fällt mir daher durchaus schwer, Knollensellerie betont überschwänglich anzupreisen. Gehört ja nicht einmal offiziell zu den Superfoods, diese derbe Knolle.

Doch aus unerklärlichen Gründen stehe ich auf uncooles Gemüse. Auf Schrumpelig-Runzliges, zu dem mir zunächst – zugegebenermaßen – nicht einmal viel einfällt. Auf grobe Knollen, erdige Rüben, derbe Kohlköpfe. Vielleicht, weil sie mich an Heimat und Kindheit erinnern, an Omas geübte Hände beim Kochen, an winterliches Zusammenrücken beim Eintopf-Essen, an wohlige Wärme im Bauch?

Diese derben, altbekannten und oft vernachlässigten Gemüsesorten haben für mich einen besonderen Reiz. Sie wecken das merkwürdige Bedürfnis in mir, hinter ihre derbe Schale zu blicken und die inneren Werte zu erblicken. Wie im wahren Leben. Bevor es philosophisch wird, hier meine Ermunterung für euch: Lasst euch vom Äußeren nicht abschrecken. Knollensellerie hat viele Vorzüge:

Er ist vielseitig

Ihr könnt Knollensellerie sowohl roh als auch gekocht oder gebraten zubereiten. Ob als Salatzutat oder zu Purée gestampft, ob paniert und in der Pfanne gebraten – diese Knolle macht viel mit.

Er ist vielseitig. Ihr könnt Knollensellerie sowohl roh als auch gekocht oder gebraten zubereiten. Ob als Salatzutat oder zu Purée gestampft, ob paniert und in der Pfanne gebraten – diese Knolle macht viel mit.

Er ist lange haltbar. Knollensellerie ist ein Gemüse, das es ohne Weiteres verzeiht, eine Weile „vergessen“ zu werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einer kühlen Speisekammer kann man ihn gut und gern zwei Wochen liegen lassen. Das macht ihm rein gar nichts und tut auch seinem Geschmack keinen Abbruch.

Er ist gesund. Knollensellerie enthält vor allem Kalium, Eisen und Calcium. Zudem ist er reich an B-Vitaminen, die sich positiv auf unsere Nerven auswirken. Die enthaltenen Polysaccharide schützen das Herz-Kreislauf-System und können helfen, den Blutdruck zu senken.

Besonders hervorheben möchte ich hier die verdauungsanregende Wirkung von Knollensellerie. Die enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe tun dem Magen gut und wirken beruhigend auf ihn. Außerdem sorgen sie für die Produktion von vielen verdauungsfördernden Enzymen. Wer also, so wie ich, je mit Verdauungsbeschwerden zu tun hatte, wird die wohltuende Wirkung von Knollensellerie sicherlich zu schätzen wissen :-).

Okay, dann lasst uns loslegen! Knollensellerie ist lange Zeit im Jahr erhältlich, geerntet wird er ab Herbst und ihr könnt ihn bis ins Frühjahr hinein beim Gemüsehändler erhalten. Dieser Salat begleitet mich somit dauerhaft durch die kalte Jahreszeit – und versorgt mich in einer Zeit, in der ich beim Anblick von frischen, grünen Blattsalaten eine missmutige Schnute ziehe, mit wertvollen Vitaminen.

Bereitet am besten gleich die doppelte Menge des Rezepts zu. Der Salat lässt sich im Kühlschrank bis zu drei Tage lagern. Er schmeckt am Tag nach der Zubereitung sogar noch mal so gut, weil er dann Zeit hatte, gut durchzuziehen.

Goldene-Milch-Porridge

Zubereitung: 10 Minuten
Portionen: 2

Zutaten

  • 100 g glutenfreie Haferflocken
  • 375 ml Reis- oder Mandeldrink
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 2 Messerspitzen gemahlener Ingwer
  • 2 Messerspitzen gemahlene Vanille
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL weißes oder braunes Mandelmus

So geht es

  • Reis- oder Mandeldrink mit allen Gewürzen und dem Ahornsirup in einen Topf geben. Alles einmal aufkochen und die Haferflocken in die kochende Flüssigkeit einrühren. Die Hitze reduzieren und die Haferflocken fünf Minuten leicht köcheln lassen.
  • Das Mandelmus unterrühren und das Porridge auf zwei Schalen verteilen.
  • Das Porridge mit frischem Obst servieren, z. B. Beeren, Weintrauben oder Kiwis. Auch geschälte Hanfsamen, getrocknete Maulbeeren oder Kakaonibs passen gut.
Enjoy ❤! Eure
Kirschbiene

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