Eine gesunde Ernährung wird nur dann zu einem dauerhaften Lebensstil, wenn auch der Bauch zufrieden ist. Wer möchte schon ein Gefühl von Verzicht haben? Oft kannst du bereits mit kleinen Veränderungen eine ganze Menge erreichen. Im Grunde wissen die meisten von uns, dass Fertigprodukte, Fleisch und andere tierische Produkte, gezuckerte Speisen und Getränke am besten nur in Maßen konsumiert werden sollten.

Doch Essen ist eben nicht nur Nährstoffaufnahme, sondern auch eine emotionale Angelegenheit: Wir essen, weil es uns schmeckt und weil wir mit Speisen bestimmte Erinnerungen und Erfahrungen verknüpfen. Das macht es mitunter so schwierig, lieb gewonnene Ernährungsgewohnheiten zu verändern, auch wenn wir wissen, dass sie nicht gut für uns sind.

Ich denke, wer die Vorteile einer ausgewogenen, pflanzlichen Ernährung am eigenen Leib spürt, wird dieses tolle Gefühl nicht mehr missen wollen. Wir haben alle schließlich nur diesen einen Körper – und ich finde, er hat es verdient, dass er gut ernährt wird. Und während sich Ernährungsexpert*innen weltweit gern darüber streiten, welche Ernährungsform denn die richtige sei und die Verwirrung bei vielen Menschen demzufolge groß ist, sind sich alle in dieser Empfehlung einig: „Esst mehr Obst und Gemüse.“ In pflanzlichen Lebensmitteln finden wir Nährstoffe in Hülle und Fülle. Daher achte ich auf eine bunte, frische Vielfalt auf meinem Teller – ganz ohne Nährwerte zu prüfen oder Kalorien zu berechnen.

Kreative pflanzenküche

Ich lebe seit 2006 vegan und habe seitdem jede Menge Erfahrungen in der Küche gesammelt. Nach anfänglichen Fehlschlägen und ungenießbaren Speisen war mir klar: „Das muss besser gehen.“ Und so war es glücklicherweise auch. Ich habe entdeckt, wie unglaublich kreativ eine Küche sein kann, die alles Tierische außen vor lässt.

Ich möchte euch zeigen, wie ihr rein pflanzliche Speisen zubereitet, die schmecken und euch ein rundum gutes Gefühl geben. Und die nicht nur für euch, sondern auch für den Schutz unseres Planeten, unseres Klimas und der Tiere gut sind. Wir entscheiden bei jeder Mahlzeit, woher unsere Lebensmittel stammen und wie wie sie hergestellt werden: Wir können mit Messer und Gabel das Klima schützen.

Dabei muss es in der Küche keinesfalls immer „grün“ zugehen. So gern ich Gemüse auch mag – ich möchte es nicht von früh bis spät essen. Daher findet ihr auf meiner Website auch viele erprobte Rezepte für vegane, köstliche Kuchen und rohe Torten. Denn schon als Kind hatte ich eine ausgeprägte Vorliebe für alles Süße. Damit ihr mit Genuss und einem guten Gefühl schlemmen könnt, findet ihr in meinen Rezepten weder Industriezucker noch Weißmehl. Stattdessen enthalten sie vollwertige Zutaten. Generell sind alle Rezepte außerdem glutenfrei, damit auch Menschen mit Unverträglichkeiten sie bedenkenlos ausprobieren können.

„Eat better.

Not less.“

natürliche Lebensmittel – ja, bitte!

Ich koche überwiegend mit natürlichen Lebensmitteln. Was ist damit gemeint? Wo immer möglich, verzichte ich in meiner Ernährung auf stark verarbeitete Nahrungsmittel und greife zu „echten“ Lebensmitteln. Gemüse, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte, Kräuter und Gewürze, Vollkorngetreide – sie alle strotzen nur so vor Vitalität. Durch den industriellen Verarbeitungsprozess verlieren Lebensmittel an Nährwert und bringen oft unwillkommene Füllstoffe, Konservierungsmittel, zu viel Salz und Zucker mit. Ohne Fertigprodukte zu kochen, ist oft einfacher, als man denkt. Und es gibt einem ein unbeschreiblich gutes Gefühl, wenn man selbst in der Hand hat, was in den Speisen drin steckt – und was eben nicht.

Saisonal essen
Saisonal kochen

Last, but not least bin ich ein Riesenfan von saisonalen Lebensmitteln. Wenn ihr Lebensmittel esst, die bei euch gerade Saison haben, werdet ihr merken, dass sie einfach besser schmecken. Obst und Gemüse haben ihr volles Aroma erreicht und enthalten die meisten Nährstoffe, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden. Wir haben uns daran gewöhnt, alle erdenklichen Obst- und Gemüsesorten jederzeit im nächsten Supermarkt zur Verfügung zu haben. Wie wäre es, wenn wir uns wieder verstärkt darauf besinnen, das zu essen, was in der jeweiligen Jahreszeit Saison hat? Auf den ersten Blick erscheint dies vielleicht einengend – denn das bedeutet, im Frühling keinen Kürbis zu essen und im Winter keine Zucchini. Doch wenn man saisonal einkauft, begegnet man einer erstaunlichen Fülle an Lebensmitteln – und sorgt für mehr Vielfalt auf dem Teller!

Für mich ist es das Schönste, wenn ich das Feedback aus meinem Umfeld bekomme, dass meine Gerichte einfach richtig gut schmecken. Ich liebe es, neue Rezepte zu kreieren, die möglichst viele Menschen begeistern und es freut mich, dass meine Rezepte gern nachgekocht werden. Und dabei ist es völlig egal, welcher Ernährungsweise jemand folgt.

Ich freue mich, wenn ihr meine Rezepte ausprobiert. Und lasst es mich wissen, wenn ihr Fragen, Kritik, Anmerkungen habt. Bleibt mir also nur noch zu wünschen: Viel Spaß beim Nachkochen, Nachbacken & Essen!

Hier erfährst du mehr über mich.